Fotoblog Lost Places
Im Jahre 2011 fand der erste Besuch in dieser Kaserne statt. Aufmerksam geworden bin ich damals tatsächlich nur durch den Turm mit Zinnen, der fast wie eine Burg aussieht und von der B5 aus im Vorbeifahren sichtbar war. Kurz mit den verfügbaren Mitteln damals gesucht, und dann gefunden. Mit dem Wohnmobil ließ sich nebenan sehr schön parken, leider war es damals noch eine Art Einflugschneise und bis 22:00 Uhr noch recht laut.
Auf den Bildern ist noch der sagenumwobene "Panther" zu sehen, der später durch irgendwelche Idioten geklaut wurde.
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- Geschrieben von: Andreas
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Weiterlesen: Die ehemalige GSSD-Kaserne in Hillersleben
Ein ganz besonderes Highlight unter den Lost Places befindet sich nordwestlich der belgischen Stadt Charleroi nahe der kleinen Bahnstation Roux. Allerdings sind inzwischen die Lokomotiven allesamt abgeholt und vermutlich verschrottet worden. Jedenfalls finden sich bei Google Earth auf der Luftaufnahme keine Loks mehr, die früher in langen Reihen vor der alten Halle warteten. Mit Google Earth lassen sich auch historische Satellitenbilder anschauen. Auf den aktuellen Aufnahmen (04.08.2018) ist keine Lok zu sehen, die letzte Aufnahme mit den Lokomotiven ist dort am 23.7.2012 aufgenommen worden. Meine eigene Galerie stammt vom 01.05.2011.
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Eigentlich ist das keine Chemiefabrik, sondern das Areal der ehemaligen Groß-Gerberei und Fabrik Schotte & Fils im Ortsteil Erembodegem direkt an der Dender. Obwohl es eine Lederfabrik war, wurde sie aufgrund der massiven chemischen Prozesse (Gerbung, Färbung) und der schweren Bodenkontamination im Volksmund sowie in Urban-Exploration-Kreisen oft fälschlicherweise als "Chemiefabrik" bezeichnet. Der asbestbelastete Abriss und die Bodensanierung starteten im November 2011, die endgültige Sprengung und der Abriss der Hallen folgten 2013.
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Die Heilstätte Grabowsee wurde 1896 vom Deutschen Roten Kreuz auf einem etwa 34 Hektar großen Areal erbaut. Lungenkrankheiten waren im 19. Jahrhundert nichts Ungewöhnliches, durch die Industrialisierung Deutschlands gab es sprunghaft steigende Krankenzahlen. Aus diesem Grund wurden viele Lungenheilanstalten seinerzeit erbaut. Träger waren manchmal auch die Landesversicherungsanstalten, da eine vollständige Heilung nicht zuletzt auch kostengünstiger war als die Finanzierung jahrelangen Siechtums. Die Heilstätte in Beelitz ist ein gutes Beispiel dafür, dass man sich dieses Vorhaben durchaus auch etwas kosten ließ.
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