Kleine Touren
Die ehemalige SS-Brotfabrik an der Lehnitzschleuse in Oranienburg war eine von Häftlingen des KZ Sachsenhausen errichtete und betriebene Großbäckerei. Sie diente während des Nationalsozialismus der Großversorgung der Schutzstaffel (SS), der Wehrmacht sowie des Konzentrationslagers selbst und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Konsum-Großbäckerei weitergeführt. Heute ist das dreigeschossige Gebäude ein geschütztes Baudenkmal, das nach jahrzehntelangem Verfall als historischer Bildungsort wiederbelebt werden soll.
Ab 1938/1939 zwang die SS-Eigentumsgesellschaft „Deutsche Ausrüstungswerke“ (DAW) Häftlinge des KZ Sachsenhausen zum Bau der modernen Großbäckerei. Das Areal lag strategisch günstig direkt am Hohenzollernkanal (heute Oder-Havel-Kanal) nahe der Lehnitzschleuse.Verzögerung: Wegen kriegsbedingter Engpässe bei der Materialbeschaffung konnte die eigentliche Produktion erst im März 1941 aufgenommen werden. Kurz nach dem Start übernahm das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt (WVHA) unter Oswald Pohl die direkte Kontrolle.
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- Geschrieben von: Andreas
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Kaum ein Ort ist bedrückender als eines der Konzentrationslager, die heute noch in vielen Teilen Deutschlands und Europas wenigstens noch teilweise erhalten sind und die man als Gedenkstätten pflegt und bewahrt. Dass dies nötig ist, zeigt jeden Tag der Blick in die Nachrichten-Schlagzeilen.
Das KZ Buchenwald war keins der berüchtigten "Vernichtungslager", aber auch so schon mörderisch und grausam genug: die Zahl der Todesopfer wird auf 58.000 geschätzt, dazu kommen noch einmal 7.000 in der Zeit, als die sowjetische Besatzungsmacht das Lager im Anschluss als "Speziallager Nr. 2" einfach weiter nutzte. Zur Geschichte könnt ihr viel besser in der Wikipedia nachlesen, was ich hier zusammentragen müsste (siehe Links).
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- Geschrieben von: Andreas
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"Kiel unter Volldampf" lautete der Name einer Veranstaltung, die 2008 zum ersten (und leider auch einzigen ...) stattfand. An Land: Lokomobiles und ein Dampfzug, auf dem Wasser: Dampfschiffe, Segler und mehr. Darüber hinaus das ganze Beiwerk eines Volksfestes, also Musik, Gastronomie, ein Riesenrad. Was ein Dauerbrenner hätte werden können, wurde bis heute nie wieder wiederholt. Schade.
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- Geschrieben von: Andreas
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Das Freilichtmuseum Molfsee ist immer wieder eine Tour wert. Diese Bilder hier stammen aus 2008, wir sehen zu, dass es auch mal aktuellere Fotos gibt.
Der Rundweg ist nicht so sehr lang, aber man geht in jedes Haus / jede Scheune, für den Besuch sollte man schon einen ganzen Tag einplanen. Nebenan im Drathenhof haben wir einmal ausgezeichnet gegessen, leider ist das sehr lange her.
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- Geschrieben von: Andreas
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2005 sind wir für einen Tagesausflug nach Sanssouci gefahren. Wenn mich nach all den Jahren nicht alles täuscht, waren wir nochmal dort, da ergänzen wir am besten irgendwann mal auch diese Galerie. Anreise ist ohne Probleme, aber beim Parken wird schon gnadenlos hingelangt. Auf dem Parkplatz soll man mit dem Wohnmobil auch übernachten können, haben wir damals nicht ausprobiert. Wir lesen, die Plätze seien doch arg kurz. Eine Viertelstunde Fußmarsch nördlich liegt ein anderer Wohnmobilstellplatz (1.200 Meter). Der Weg dahin ist sogar recht hübsch und führt u.a. am Krongut vorbei.
Schloss Sanssouci ist das bekannteste Schloss Potsdams und gilt als Hauptwerk des friderizianischen Rokoko. Es wurde zwischen 1745 und 1747 unter König Friedrich II. von Preußen als privates Sommerschloss errichtet. Der Name stammt aus dem Französischen: „sans souci“ bedeutet „ohne Sorge“. Friedrich wollte hier bewusst Abstand vom höfischen Zeremoniell und den Regierungsgeschäften gewinnen.
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- Geschrieben von: Andreas
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